Schwedenschanze

Nördlich des Guester Wegs, vom Dorf aus hinter dem Kleinbahndamm gelegen, befinden sich mehrere kleine Erhebungen, die die „Schwedenschanze“ sowie – etwas versteckter gelegen – das „Hünengrab“ bezeichnet werden. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Namen erst lange nach der Schwedenzeit aufkamen. Regionalhistorische Studien zeigen auf, dass die Hügel noch im 19. Jahrhundert „die runden Berge“ genannt wurden (Heß 1957: 15/16). Denkbar ist, dass es sich um frühgeschichtliche Befestigungsanlagen handelt, die dann sehr viel später mit dem Dreißigjährigen Krieg in Verbindung gebracht wurden.

Spiel und Spaß auf der Schwedenschanze

Wer auch immer einst die Hügel schuf – die Kinder unserer Gemeinde freuen sich darüber! Das ganze Jahr über ist die Schwedenschanze beliebtes Ziel unserer Waldströper. Hier kann man ganz wunderbare Höhlen bauen und herumtollen. Und im Winter laden die Berge zu einer Rodelpartie ein, die zwischen Buchen und Fichten hindurchführt.

Literatur: Heß, Gerhard (1957): Die kulturgeographische Entwicklung der akademischen Dörfer Koitenhagen, Groß-Schönwalde, Klein-Schönwalde und Weitenhagen-Potthagen auf historisch-geographischer Grundlage. Greifswald.